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Das Atelierhaus des Glas- und Mosaikkünstlers Karl Vollmer |
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Bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1975 arbeitete Karl Vollmer in seinem Atelierhaus in der Zähringerstraße 15. Die Werkstatt blieb seither nahezu unverändert und wirkt nach all diesen Jahren so, als hätte sie der Glasmaler eben erst verlassen. Von einem Besucher des Ateliers wurde die Werkstatt des Glasmalers 1959 mit folgenden Worten beschrieben: „Die Wände waren alle dicht behangen mit Entwürfen, Skizzen, Vorarbeiten und fertigen Mosaiken. Das Licht fiel durch ein kleines Glasfenster und wurde warm und sanft an den blauen, rubinroten und gelben Scheiben gebrochen. Es verbreitete eine Atmosphäre der Ruhe und der Besonnenheit.“
Karl Vollmer wurde 1903 als Sohn des Kunstglasermeisters Ludwig Vollmer in Offenburg geboren. Nach einer Lehre bei Glasmaler Eugen Börner, studierte er von 1926 bis 1928 an der Kunstakademie in Karlsruhe. Berufliche Erfahrung sammelte Vollmer in Straßburg, bevor er als künstlerischer Leiter in die väterliche Glasmosaikwerkstätte einstieg, die er 1934, nach dem Tod seines Vaters, übernahm.
Die Glasmalereien und Mosaike Karl Vollmers sind weit über die Ortenau hinaus bekannt. In Offenburg stammen unter anderem die Fenster im Josefschörlein der Heilig-Kreuz-Kirche, die Rosetten der Dreifaltigkeitskirche und das Mosaik am Kloster Unserer lieben Frau von der Hand des Künstlers. Das Museum im Ritterhaus hat das Atelier dokumentiert und gesichert. In Führungen bekommt der Besucher einen Einblick in das jahrhunderteralte Handwerk. Die nächsten Termine erfahren Sie unter der Rubrik Veranstaltungen. Gefördert wird das Projekt von der Kulturstiftung Offenburg und der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas. | |



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