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Zwischen den Kriegen
Im Rahmen der Ausstellung „Zwischen den Kriegen. Offenburg 1918-1939“ haben Museum und Archiv im Ritterhaus in Zusammenarbeit mit der Kreismedienstelle fünf kurze Dokumentarfilme zusammengestellt, kommentiert, mit Interviews und Musik unterlegt. Grundlage dafür waren fantastische Originalaufnahmen der Offenburger Amateurfilmer Karl-Otto Schimpf, Paul Stober und Heinrich Ruckenbrod, die viele Aspekte des bunten Lebens in der Kleinstadt Offenburg der Jahre 1928-1939 zeigen.
                     Foto-Kino Stober
 
                  Kriegsbeginn 1939
Trailer zur Ausstellung

1. „Zwischen den Kriegen.
Offenburg 1918-1939“ 5:10 min.
Mit spannenden Dokumenten, interessanten Objekten und einer außergewöhnlichen Inszenierung vermittelt die Ausstellung ein lebendiges Bild der Zeit zwischen den Kriegen.

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Filme zur Ausstellung

2. „Arbeit“ 10:30 min.
In Offenburg waren in der Zeit zwischen den Kriegen noch viele Menschen in der Landwirtschaft und im Weinbau beschäftigt. Die größten Arbeitgeber werden nun jedoch die aufstrebenden Wirtschaftsbetriebe wie beispielsweise die Emaillierwerke C. Robert Dold oder die Glasplakatefabrik Offenburg, beides weltweit agierende Werbemittelunter- nehmen. Aber die Weltwirtschaftskrise geht auch an Offenburg nicht spurlos vorbei.

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3. „Freizeit“ 11:30 min.
Mit Autoskooter, Zirkus und Affendressur erlebt die Vergnügungsindustrie der Zwanziger Jahre in Offenburg eine Blüte. Auch das jährliche Winzerfest, die Herbstmesse oder die Fastnacht werden mit unerschöpflicher Phantasie und Witz gestaltet. Der experimentelle Geist dieser Zeit fällt jedoch in den 30er Jahren der uniformierten Kultur der Nationalsozialisten zum Opfer.
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4. „Drittes Reich / Partei“ 3:20 min.
Die NSDAP gewinnt bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 in Offenburg 42% der Wählerstimmen. Ab dem folgenden Tag flattert am Offenburger Rathaus die Hakenkreuzfahne. Die Nationalsozialisten übernehmen die Regie des öffentlichen Lebens.
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5. „Drittes Reich / Militär“ 4:30 min.
Seit der Mitte der 30er Jahre bereitet Hitler systematisch den Krieg vor. Die Offenburger Garnison wird wieder besetzt. Militärische Übungen und marschierende Soldaten gehören von nun an zum alltäglichen Anblick. Die ganze Gesellschaft wird in die Kriegsvorbereitungen eingebunden.
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Pioniere mit der Kamera
6. Karl-Otto Schimpf und Paul Stober 13 min.
Mit der Filmkamera dokumentieren Karl-Otto Schimpf und Paul Stober ab der Mitte der Zwanziger Jahre das Leben in Offenburg. Der Hotelier Schimpf filmt all das, was sich rund um die „Sonne“ auf dem alten Offenburger Marktplatz abspielt. Und wenn dort einmal nichts Aufregendes passiert, inszeniert er lustige kleine Szenen oder auch umfangreichere Theaterstücke. Paul Stober, der seit 1926 in Offenburg ein Fotogeschäft führt, filmt mit seiner Agfa Movex ab 1928 den Alltag in der Stadt. Schon Mitte der Dreißiger Jahre dokumentiert er das Leben in Offenburg auf Farbfilmen.
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Die DVD kann zum Preis von 19,90 € erworben werden.
Museum / Archiv im Ritterhaus
Ritterstraße 10
77652 Offenburg
Info: 0781/ 82 2577

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